Freiwillige Feuerwehr Littel


Brandschutzerziehung mit der Feuerwehr

Im Rahmen der Ausbildung zur Durchführung von Evakuierungsübungen hat sich die Freiwillige Feuerwehr den gemeindeeigenen Kindergärten und Schulen gegenüber bereit erklärt, in der Ausbildung zu unterstützen.
Jährlich müssen Evakuierungsübungen durchgeführt werden. Dabei geht es vorrangig darum, dass Lehrer und Erzieherinnen die Kinder in einem Ernstfall sicher aus Gebäude begleiten, Fluchtpläne richtig lesen und alle notwendigen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr einleiten. Die Evakuierungsübungen werden von den Einrichtungen selbst durchgeführt.
Die Freiwillige Feuerwehr Littel führt darüber hinaus jährlich auch eine Brandschutzerziehung mit dem Kindergarten in Littel und der Grundschule in Hohenfelde durch. „Diesem Wunsch kommen wir zusätzlich gerne nach“, äußert sich Ortsbrandmeister Frank Kirsch. Und er fügt hinzu: „Eigens hierfür haben wir ein kleines Team gebildet, das alljährlich interessante Themen vorbereitet“.

In dieser Woche war es dann wieder soweit. Angefangen hat der Kindergarten in Littel. Nachdem sich die Kinder mit dem Thema Feuerwehr beschäftigt hatten, wurden die Erzieherinnen in die Durchführung einer Evakuierungsübung eingewiesen und während der Umsetzung von den Litteler Kameraden begleitet. Am 20.Juni besuchten dann zwei Gruppen mit  je 12 Kindern das Feuerwehrhaus. Dabei wurden viele Themen besprochen, wie z. B. das richtige Absetzen eines Notrufes. Man durfte die Einsatzkleidung bestaunen, die roten Fahrzeuge bewundern und selbstverständlich mit Wasser spritzen. Dabei wurden den Kindern die Aufgaben der Feuerwehr erklärt.Brand

Am 27. Juni fanden dann im Rahmen einer Projektwoche die ersten beiden Unterrichtsstunden der 3. Klasse aus der Grundschule Hohenfelde im Feuerwehrhaus in Littel statt. Hierbei stand die Brandschutzerziehung im Vordergrund. Die Kinder lernten, wie man sich im Ernstfall bei einem Feuer zu verhalten hat, was getan werden muss, wenn man auf einen Unfall zukommt und wie man sich bei der Absetzung eines Notrufes richtig verhält. Ein Lehrfilm vertiefte alle Punkte. Es wurde gezeigt, was passiert wenn es in einer Schule brennt.
Im Anschluss daran wurde an einer Puppe gezeigt wie die Feuerwehr Menschen aus einem Gefahrenbereich rettet. Höhepunkt war dann aber ein verqualmter Raum. Mit einer Nebelmaschine simulierte die Freiwillige Feuerwehr Littel eine starke Rauchentwicklung. Hier konnte man realitätsnah feststellen, wie man sich in einem brennenden Gebäude, insbesondere als Kind, zu verhalten hat.
Nach der Rückkehr ging der normale Unterricht in der 3. Klasse weiter. Allerdings unterbrachen die Feuerwehrkameraden den Unterricht prompt und lösten Feueralarm in der Grundschule Hohenfelde aus. Nun mussten die Lehrer beweisen, dass Sie bei der Schulung für Evakuierungsübungen aufgepasst haben. Bereits nach 3 Minuten standen alle 4 Klassen in Reih und Glied auf dem dafür vorgesehenen Sammelplatz.

„Es ist beruhigend, dass dieses Thema wirklich ernst genommen wird. Die Zusammenarbeit erwirkt einen positiven Effekt und sollte es tatsächlich zu einem Feuer kommen, wissen wir um gut ausgebildete Kräfte“, betont der Litteler Ortsbrandmeister. Brand

Alle Kindergartenkinder und Schüler der Klasse 1 haben zum Abschluss Ihres Besuches bei der Feuerwehr, bzw. der Evakuierungsübung noch ein Malbuch mit Geschichten zum Thema Brandschutz erhalten.

Das nächste Jahr ist wieder verplant. Die Vorschulkinder aus dem Kindergarten fahren zur Feuerwehr nach Oldenburg, die Kleinsten besuchen das Feuerwehrhaus. Und die Klasse 3 aus dem nächsten Jahr wird wieder Ihren Unterricht bei den Litteler Kameraden abhalten. Und die Erzieherinnen und Lehrerinnen dürfen dann auch wieder die Schulbank drücken